Maiswurzelbohrer-Tagung vom 06. September 2018 In FR- Tiengen

Maiswurzelbohrer-Tagung vom 06. September 2018 In FR- Tiengen

Der Maiswurzelbohrer: Bald eine echte Bedrohung?

 

Die von den Partnern des Projekts Innov.AR organisierte Tagung gliederte sich in zwei Teile.

Am Vormittag gab es einen Workshop der gemischten grenzüberschreitenden Gruppe (GGG) mit Expertenberichten.

Friederike Maass vom RP Freiburg 2_Maass_6sept2018_Tiengen_D und Jean-Baptiste Thibord von Arvalis 3_Thibord_6sept2018_Tiengen_D präsentierten jeweils die Bestandsaufnahme zur Entwicklung des Maiswurzelbohrers in Baden-Württemberg bzw. im Elsass. Anschließend zeigten Raphael Maurath (LRA Breisgau-Hochschwarzwald) 4-Maurath-6sept2018_Tiengen_D und Jean-Louis Galais (Chambre d’Agriculture Alsace) 5_Galais_6 sept2018_Tiengen_D die Ergebnisse des Monitorings 2018 in diesen beiden Regionen.

Doriane Hamernig von Arvalis berichtete über die Erprobung dreier Modelle zur Entwicklung der Maiswurzelbohrer-Populationen im Oberrheingebiet.  Abschließend gab Dr. Mareile Zunker vom LTZ einen Überblick über alternative Methoden zur biologischen Bekämpfung.

Die an der GGG beteiligten Landwirte wurden zu einer Meinungsäußerung über ihre Sorgen im Zusammenhang mit dem Maiswurzelbohrer mittels einer interaktiven Befragungsapp aufgefordert. Die Ergebnisse zeigen ein ernsthaftes Interesse an:

  • Der Durchführung von Lösungen wie der Fruchtfolge (50% der Befragungen) oder der Verwendung von resistenten Sorten (1/3 der Befragten)
  • Einem gemeinschaftlichen Engagement, besonders bei der Umsetzung von Ergebnissen aus der Begleitung von Anbauflächen (¾ der Befragten)

Am Nachmittag gab es verschiedene Stationen, bei denen die Teilnehmer folgendes entdecken konnten:

  • Geräte zur Injektion von Nematoden, vorgestellt von Dr. Karl Müller-Sämann von der Agentur ANNA zusammen mit Klaus Schitterer, landwirtschaftlicher Lohnunternehmer, südlich von Freiburg.
  • Die Firma e-nema hat die Funktionsweise der beiden biologischen Mittel zur Bekämpfung des Maiswurzelbohrers erläutert.
  • Chryso-pop, eine Applikation zur Installation auf Tablet oder Smartphone, wurde von Jean-Baptiste Thibord erklärt. Dieses Produkt von Arvalis wird für die kommende Saison verfügbar sein.
  • Die verschiedenen Fallentypen sowie einen Schlupfkäfig zur Überwachung der Schädlings­entwicklung im Mais stellte Raphael Maurath vom LRA Breisgau-Hochschwarzwald vor, der auch an die angemessenen Bekämpfungsmaßnahmen erinnerte.
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