CO² und Methan

Durch das anvisierte Ziel der EU-Mitgliedstaaten, die Treibhausgasemissionen bis 2030 zu halbieren und langfristig eine Treibhausgasneutralität zu erreichen, sind auch Maßnahmen von der Landwirtschaft gefordert. Die Arbeitsgruppe “CO² und Methan” hat sich zum Ziel gesetzt, Strategien und Empfehlungen für Maßnahmen zu erarbeiten die zur Verringerung des CO²-Fußabdrucks von Tierhaltungssystemen beitragen.

In Luxemburg, Frankreich und Deutschland gibt es verschiedene Instrumente zur Berechnung des Kohlenstoff-Fußabdrucks, die von den Projektpartnern in rund 100 Betrieben eingesetzt werden, um die Ergebnisse und Instrumente vergleichen zu können. Die Bilanzen werden auf Betrieben in drei verschiedenen Klimazonen erstellt, um ggf. Einflüsse der unterschiedlichen klimatischen Ebenen in Bezug auf die Treibhausgasemission zu erkennen.

Ein weiterer Punkt, der in dieser Arbeitsgruppe umgesetzt werden soll, ist die Entwicklung einer Schätzgleichung für die Methanmission von Rindern, basierend auf den Milchspektraldaten. Diese Schätzung könnte einerseits gemeinsam mit bereits bestehenden Indikatoren als Grundlage zu effizienzorientierten Zuchtstrategien genutzt werden, andererseits zu einer Präzisierung der Treibhausgasbilanzierung führen.

Die beteiligten Fachpartner:

  • Chambre d’agriculture Alsace (Frankreich)
  • Landesverband Baden-Württemberg für Leistungs- und Qualitätsprüfungen in der Tierzucht e.V.  (Deutschland)
  • AGRIDEA (Schweiz)
  • Landwirtschaftliches Zentrum für Rinderhaltung, Grünlandwirtschaft, Milchwirtschaft, Wild und Fischerei Baden-Württemberg (Deutschland)
  • CONVIS (Luxembourg)
  • Milchwirtschaft, Wild und Fischerei Baden-Württemberg (Deutschland)
  • Kanton Basel – Ebenrain-Zentrum für Landwirtschaft, Natur und Ernährung (Schweiz)

Gruppleiterin:

Romane GILLET, Chambre d’agriculture Alsace
romane.gillet@alsace.chambagri.fr