Futtermittel

Der Klimawandel hat starke Auswirkungen auf die Qualität und Verfügbarkeit von Futtermitteln, einer wichtigen Ressource für die Tierhaltung.

Für das erste Jahr der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit hat die Futtermittelgruppe beschlossen, hauptsächlich am Thema Sorghum zu arbeiten. Tatsächlich ist Sorghum bezüglich des Klimawandels ein sehr interessantes Thema im Zusammenhang mit Fütterung. Einige der beteiligten Organisationen führen bereits Versuche mit dieser Kulturpflanze durch. Diese innovativen Ergebnisse können nun gemeinsam genutzt werden. Insbesondere sollen Referenzen und fachliche Empfehlungen gesammelt und gebündelt sowie Berichte erstellt werden, um Landwirte dabei zu unterstützen, den Sorghumanbau in ihr Produktionssystem zu integrieren. Es werden fachliche Workshops für Landwirte organisiert und ein Video zum Thema soll die Ergebnisse der Arbeitsgruppe für die Landwirte verdeutlichen.

Innerhalb der Futtermittelgruppe wird ein weiterer Schwerpunkt die Überwachung der Trockenmassegehalte von Mais und Sorghum sein. Ziel ist es, die Landwirte beim Erntemanagement zu unterstützen: optimaler Erntetermin, fachliche Empfehlungen zur Optimierung der Futterqualität und Konservierung usw.  Fast 90 Mais- und Sorghum-Parzellen (im Elsass und in Baden) werden beprobt und vermessen, und Reports zu den Untersuchungen wöchentlich bereitgestellt. Das geografische Überwachungsgebiet könnte sich weiterentwickeln und in Zukunft auch Schweizer Äcker umfassen. Dank der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit werden die bereits bestehenden Arbeitsabläufe und -methoden durch ein neues Werkzeug zur Überwachung des Zuckerspiegels ergänzt.

Die beteiligten Fachpartner:

Chambre d’agriculture Alsace (Frankreich), Bio en Grand Est (Frankreich), le Landesverband Baden-Württemberg für Leistungs- und Qualitätsprüfungen in der Tierzucht e.V.  (Deutschland), Landwirtschaftliches Technologiezentrum Augustenberg (Deutschland), AGRIDEA (Schweiz), Service de l’économie rurale-canton du Jura (Schweiz)

Gruppleiter :

Matthieu VAILLANT, Chambre d’agriculture Alsace
matthieu.vaillant@alsace.chambagri.fr